Maremma

Grüne Hügel im Wechsel mit Felsen aus Tuffgestein und Schwefelquellen prägen das Landschaftsbild der südlichen Maremma.

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Von unserem Standpunkt aus ist es relativ weit zu fahren nämlich ca. zwei einhalb Stunden, da die sehenswerten Punkte alle an Nebenstraßen liegen, die sich in zahlreichen Kurven durchs Land schlängeln. Wir trafen eine Auswahl von Städten, denn alles kann man sich an einem Tag gar nicht anschauen.

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Auf einem sanften Hügel liegt die Stadt Manciano, von deren Turm aus man an klaren Tagen bis zum Meer und bis zum Monte Amiata sehen kann. Leider gelang es uns nicht den Turm zu besteigen. Er befindet sich am alten Kastell, das jetzt als Amtshaus genutzt wird und wir konnten nicht herausfinden, wen man fragen muss, wie man auf den Turm kommt. Da der Ort im Fremdenverkehr dieser Gegend keine Rolle spielt, ist die Beschreibung für Touristen noch etwas karg. Wir waren aber nicht traurig, denn es war ohnehin nicht klar und so haben wir nichts versäumt.

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Pitigliano war der nächste Fixpunkt auf unserer heutigen Erkundungsfahrt. Wenn man von Manciano kommt, so bietet sich dem Betrachter ein überwältigender Blick auf diese einmalige Kulisse. Erst in den letzten Jahren haben es die Bewohner geschafft den langsam bröckelnden Fels mit Stahlklammern zu sichern. Wenn man sich die Details betrachtet so sieht man, dass die Etrusker die Stadt so angelegt hatten, dass sie lange Zeit uneinnehmbar war. Im 16.Jhdt. baute man ein Aquädukt dazu, dass heute nur noch in Teilen besteht, da findige Bewohner ihre Häuser mitten hineingebaut haben. bei dem Platzmangel an sicheren Bauplätzen ist das nicht weiter verwunderlich. Pitigliano hatte eine der größten jüdischen Gemeinden Italiens. 15% der Bevölkerung waren Juden, sie hatten eine eigene Schule, Synagoge, Bibliothek und Backöfen. Sie stellten auch koscheren Wein her. Heute zählt man nur noch 5 jüdische Einwohner, warum ist nicht schwer zu raten.

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Das Aquädukt rechts und links Häuser, Keller in der Stadt im Tuffstein hat jede Familie ihren eigenen Weinkeller, wie man an den vielen kleinen Kelleröffnungen sehen kann.

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Hier ist einmal eine Kirche die keine ärmliche Inneneinrichtung hat

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Und wieder eine Sonnenuhr, die uns sicher mehr sagen will, als dass es 12 Uhr ist.

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Sorana, nennt man auch die Stadt am Abgrund, die ebenfalls auf einem Tuffsteinfelsen liegt, aber nicht so spektakulär ist wie Pitigliano. Die Tuffsteinfelsen rund um die Stadt ist mit Wanderwegen erschlossen, die man unbedingt begehen sollte, wenn man Zeit und vernünftige Schuhe hat.

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Eine der lieblichsten Etruskerstädtchen (100 Einwohner) an dieser Strecke ist Sovana. Sie ist klein, hat aber viele kleine Lokale und Geschäfte. Man sollte sich ruhig Zeit nehmen und ein bisschen verweilen. Am Rande der Stadt befinden sich die etruskischen Ausgrabungen, die teilweise gegen Entgelt zu besichtigen sind.

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In dem kleinen Städtchen viele kleine Läden die Antiquitäten und etruskischen Schmuck anbieten.

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Zuletzt fuhren wir noch zum Wasserfall von Saturnia. Die Schwefelquellen strömen hier aus dem Berg und bieten, wie man sieht, kostenlose Badefreuden. Neben dem Wasserfall befindet sich ein großer, sandiger Parkplatz, auf dem man unentgeltlich parken kann. Er ist allerdings sehr Naturbelassen.

 

Last update: 22.09.09Zurück Home Weiter

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